Baden-Baden (2008 / 09: Uwe Vespermann)

  

  

2008 / 2009, Präsident Uwe Vespermann. Für die Clubreise seines Jahres hatte er in der Zeit vom 19. bis 21. September 2008 Baden-Baden als Ziel ausgewählt. Als Besonderheit darf angesehen werden, dass an dieser Reise auch fünf Inbounds, – Natalia, Jessika, Jesus, Herrado und Allan – teilnahmen.

Nach einer problemlosen, fünfstündigen Anfahrt im bequemen Reisebus, war als erste Station Karlsruhe erreicht. Nach einem Mittagessen in der Kantine des Bundesgerichtshofes wurde Reisegesellschaft von einer sehr kompetenten Dame durch das Hauptgebäude des Bundesgerichtshofes geführt. Dieses erbgroßherzogliche Palais beherbergt heute die Diensträume des Präsidenten, die Verwaltung, so wie Dienstzimmer und Sitzungssäle für einige Zivilsenate. In der beherbergten größten deutschen Gerichtsbibliothek gibt es 431.000 Medieneinheiten. Ein Gruppenfoto auf den Stufen der Bibliothek wurde zur Erinnerung an diesen Besuch gemacht.  

  

Gegen 17:00 Uhr wurde das Quartier für die nächsten Nächte, das Hotel „Europäischer Hof“ in Baden-Baden angefahren. Der Abend wurde mit einem kleinen Empfang im Hotel eröffnet und setzte sich bei einem sehr guten Abendessen im Casino fort. Anschließend gab es eine Einführung in das große Spiel. Die Croupiers zeigten Spielvarianten die zum „hemmungslosen“ Zocken verführten. Den größten Erfolg und das meiste Glück hatte der Präsident. Er gewann eine sehr schöne Krawatte. Bei viel Spaß in der Bar des „Casino American“ und in diversen Lokalitäten der Innenstadt klang der erste schöne Tag aus.

Nach dem aufbauenden Frühstück im Hotel war eine Stadtführung angesagt. Bei absolut blauen Himmel zeigte sich Baden-Baden in seiner ganzen Pracht. Im Restaurant „Rizzi“ wurde ein kleines Mittagessen eingenommen. Der anschließende Besuch des Museum Burda war ein Glanzpunkt der Reise. Die Architektur des Gebäudes, sowie die gezeigte Kunst der Burda Sammlung, sind außergewöhnlich. Der Rückweg vom Museum führte einige Freunde zum „Brenners - Parkhotel“, um bei Klaviermusik im schönen Park Kaffee und Kuchen zu genießen.

Eine kurze Busfahrt führte am Abend ins Elsass, zum Restaurant „Auberge au Boeul“ in Sessenheim. Hier erwartete uns ein hervorragendes Essen, begleitet von guten Weinen und serviert von äußerst sympathischen Bedienungen. Das Besondere dieses Hauses sind zwei Stuben in denen ein Goethe Museum eingerichtet ist. Im Jahr 1770 hat J.W. von Goethe Sessenheim besucht und dabei die Pfarrerstochter Friederike Brion kennen und auch wohl lieben gelernt. Der ultimative Abschluss des schönen Tages fand, wieder zurück in Baden-Baden, an der Hotelbar statt.

  

Tag drei der Reise begann wieder mit einem guten Frühstück. Nach dem Abschied vom Hotel fuhren wir zum Baden-Badener Ortsteil Lichtental um dem Haus einen Besuch abzustatten, das Johannes Brahms bewohnt hat. Die Brahmsgesellschaft Baden-Baden e.V. hat das schon  1790 gebaute Haus gekauft, um es vor dem Verfall zu retten. Es wurde saniert und soll der Nachwelt als Kulturgut erhalten bleiben. Die Räume im Obergeschoss sind als Museum ausgebaut. Hier werden viele Exponate über Brahms und Klare Schumann gezeigt. Alle zwei Jahre finden in Baden-Baden die Brahmstage mit renommierten, internationalen Künstlern statt. Uns präsentierte eine Schülerin ein halbstündiges Kammerkonzert, womit der Vormittag in Lichtental zu Ende ging.

  

Nach nur einer Stunde mit dem Bus waren wir wieder in Karlsruhe und konnten dem schönen Schlosspark einen Besuch abstatten, konzentriert den Botanischen Garten. Der Garten ist wissenschaftlichen Ursprungs und dient der Erforschung von Pflanzenarten die vom Aussterben bedroht sind. Ein Spezialgebiet sind sogenannte „Urpflanzen“ wie Palmfarne, Gentum-Bäume und Gingo.  Nach diesem Ausflug in die Botanik war noch einmal im Restaurant des Gartens ein Essen angesagt. Ganz individuell, kräftig bürgerlich oder eher leicht, hat sich ein jeder für die nun anstehende Rückfahrt gerüstet.

Am frühen Abend war der Ausgangspunkt der gut durchdachten und prächtig organisierten Reise wieder erreicht, das Schloss Oberhausen. So schön gelegen und farbenprächtig im angestrahlten Licht, wirkt es wie ein letzter Programmpunkt der ausklingenden Clubfahrt.