„Ausbau der individuellen Förderung und des Eltern- Coachings zur Vermeidung von Schulversagen“ an der Schwarze-Heide-Schule

Auch in diesem Schuljahr wurden die Angebote zur Bewegungsförderung und der psycho-sozialen Entwicklung, sowie des Eltern-Coachings zur Einbindung und Absicherung der Fördermaßnahmen, weiter fortgeführt. Einen großen Stellenwert im dritten Jahr der Projektförderung legten wir auf die Installation wichtiger Bausteine des Projektes in den Schulalltag, so dass die Nachhaltigkeit gesichert werden kann. So haben wir es geschafft den standardisierten sportmotorischen Test mit allen Erstklässlern fest ins Schulprogramm mit aufzunehmen und auch einige der darauf aufbauenden Beratungs- und Förderangebote können im nächsten Jahr mit den uns zurzeit zur Verfügung stehenden Ressourcen weitergeführt werden. Ohne die von Ihnen getragene Anschubhilfe wäre uns dies nicht gelungen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich dafür bedanken!

Im Einzelnen wurden die Fördermittel in dem laufendenSchuljahr wie folgt eingesetzt:

1. Fortführung der motorischen Fördergruppe
für insgesamt 5 Kinder, die einen erhöhten Förderbedarf haben und dieser nicht über das Elternhaus gedeckt werden kann. Diese Gruppe bestand zunächst aus 2 Kindern der Vorjahresgruppe und wurde nach der Durchführung des sportmotorischen Tests mit 3 weiteren Kindern ergänzt. Die Inhalte wurden auch diesmal wieder individuell angepasst, z.B. aus den Bereichen Sportförderunterricht,bzw. Kinderturnen, Kinesiologie, psychomotorische Förderung, Yoga, usw.. Gruppendynamische und soziale Komponenten konnten auf Grund der Gruppengröße stärker in die Stundengestaltung mit einfließen.

2. Bedarfsermittlung mit allen Kindern der drei neuen 1. Klassen
Aufbauend auf den Erfahrungen der Vorjahre wurde der standardisierte sportmotorische Test mit den Schwerpunktbereichen: Kraft, Balance, Geschicklichkeit, Ausdauer und Beweglichkeit, in etwas abgewandelter Form wieder mit allen Kindern der neuen ersten Klassen durchgeführt. Die Lehrkräfte, die Sportfachkraft und Fr. Moorrees tauschten sich über den allgemeinen Entwicklungsstand der Kinder aus.

3. Auswertung
Die Kinder und Eltern erhielten eine individuelle Rückmeldung über die Testergebnisse in Form einer Urkunde inkl. Detailinformationen. Im Rahmen des kurz danach stattfindenden Elterncafés wurde das Thema motorische Förderung in Verbindung mit gesunder Ernährung noch einmal thematisiert. Hier stellte Frau Moorrees gezielt Bewegungsmöglichkeitenim Stadtteil vor. 3 Kinder wurden im Anschluss daran in einem Verein angemeldet. Die Sportlehrerinnen erhielten eine Rückmeldung, um festgestellten Defiziten entgegen zusteuern.

4. Elterngespräche
Eltern, deren Kinder überwiegend unterdurchschnittliche Testergebnisse vorwiesen, erhielten wieder ein Beratungsangebot, das zum Ziel hatte, Ursachen zu erforschen und konkrete Lösungsansätze zu besprechen und umzusetzen. In Einzelgesprächen wurden so z.B. Kontakte zu Sportvereinen vermittelt oder über Bewegungsgewohnheiten diskutiert. (Stichwort: Schulweg). Einem Kind und deren Mutter konnte die Teilnahme an dem Projekt „Ich bin fit & das ist lecker“ vermittelt werden.

5. Durchführung eines Thementages
Bewegungsangebote im Rahmen eines Stationslaufes auf dem Schulhof Zubereitung von „gesunden“ Brotaufstrichen und anschließendem Verzehr für alle teilnehmenden Kinder. 6. Anschaffung von Bewegungsmaterial, dass über die normalen Sachkostenpauschale nicht abgedeckt werden konnte und zum großen Teil allen Kindern der Schule zu Gute kommt.

Bei einem abschließenden Auswertungsgespräch bewerteten alle Beteiligten das Projekt sehr positiv.Die pädagogischen Mitarbeiter erhielten Hinweise auf Förderbereiche, wie z.B. die auffällige schlechte Augen – Hand Koordination einiger Kinder oder die Schwierigkeit rückwärts zu gehen. Diese Auffälligkeiten wurden darauf hin nicht nur in der Fördergruppe, sondern auch im normalen Sportunterricht eingeübt. Den Kindern wurde Spaß an Bewegung vermittelt und ausgewählte Kinder konnten durch die gezielte Förderung ihre motorischen Fähigkeiten verbessern.

Auch die Eltern äußerten sich positiv und bedankten sich für viele hilfreiche Tipps und Vermittlungshinweise.