Berlin (2007 / 08: Andreas Bock)
60 Teilnehmer – ein Ziel: WIR FAHREN NACH BERLIN. Ob DZ-Bank, Philharmonie, Bundeskanzleramt, ein Höhepunkt reihte sich an den anderen.
Erster Programmpunkt war die Besichtigung der DZ Bank. Dieses Haus am Berliner Platz 3 dient aber nicht etwa Bankgeschäften sondern stellt ein reines Repräsentationsgebäude für Veranstaltungen dar. Es entstand nach dem Entwurf des amerikanischen Stararchitekten Frank O. Gehry. Die Berliner nennen das Haus auch „Der Wal am Brandenburger Tor“.
Der wichtigste Programmpunkt des ersten Tages folgte aber noch: direkt von der Bank ging es zu Fuß zur Philharmonie, wo Sir Simon Rattle uns erwartete, um mit den Berliner Philharmonikern zwei Stücke aufzuführen. Die 80minütige Mahler-Sinfonie wurde von Sir Rattle auswenig dirigiert
Am nächsten Tag ging es dann ins Bundeskanzleramt. Nach einer äußerst gründlichen Sicherheitskontrolle gelangten wir ins „Allerheiligste“. Besonderes Interesse fand die Galerie der Kanzlerbilder, wobei das Protrait von Altkanzler Schröder versehentlich gegen ein Protrait unseres Präsidenten vertauscht wurde.
Ebenso interessant war der Kabinettsraum, in dem jeden Mittwoch von 9:30 Uhr die 2 bis 2 ½ stündige Kabinettssitzung stattfindet. Die Namensschilder von den bekannten Persönlichkeiten unserer Regierung auf dem großen Tisch verstärkten dabe das Gefühl, sich im Zentrum der Macht zu beinden.
Nach dem Besuch des Kanzleramtes stand ein Mittagessen in der „Ständigen Vertretung“ am Schiffbauer Damm auf dem Programm. Hier gibt es Kölsch und als rheinisches Mittagessen Frikadellen mit Kartoffelsalat.
Weiter ging es zum Bode-Museum, es gehört zum Ensemble der Museumsinsel in Berlin und damit zum Weltkulturerbe der UNESCO: Nach einem anstrengenden Tag freuten sich alle auf das festliche Abendessen in der Weinstube des Restaurants „Lutter und Wegner“. Die besondere Überraschung aber war Samira. Diese hübsche junge Dame sang in unverkennbar berlinerischem Dialekt klassische Berliner Chansons. Nach Ihrem Auftritt blieb sie noch bei unserer Gruppe und wen wundert es, an einem solchen Abend werden dann Freundschaften geschlossen, die heute noch bestehen.
Am Abreisetag besuchten wir noch den Dorotheenstädter Friedhof. Dieser Friedhof ist von herausragender kunsthistorischer und kultureller Bedeutung, da er letzte Ruhestätte einer Vielzahl von Künstlern, Schriftstellern und Musikern ist.
Fazit: Berlin ist mehr als eine Reise wert.




















